Qualifikation & Maschinen

Der Fahrauftrag allein reicht nicht.

Davor stehen Tauglichkeit, Schulung und die bestandene Abschlussprüfung. Bei integeri machen Ihre Leute alle drei im eigenen Betrieb, mit Ihren eigenen Ausbildern. Am Ende steht ein Dokument, das jeden Schritt belegt, nicht nur ein Häkchen.

Zwei Mitarbeiter in Warnweste und Schutzhelm auf einem Betriebshof. Im Vordergrund hält einer ein Tablet in der Hand und schaut darauf, dahinter steht der zweite am Boden neben einer Scherenarbeitsbühne und bedient sie von dort. Im Hintergrund eine Halle, gestapelte Paletten und ein weißer Transporter.

Warum das heute mühsam ist.

Der externe Ausbilder kommt an seinen Terminen, nicht an Ihren. Wer an dem Tag woanders im Einsatz ist, fährt weiter ohne gültigen Nachweis.

  • Der Neue bringt einen Staplerschein vom letzten Arbeitgeber mit. Was er kann, steht da nicht drauf, und wie alt der Schein ist, weiß auch niemand.
  • Wer welche Maschine fahren darf, haben zwei, drei Leute im Kopf. Daneben liegt eine Excel-Liste, die einmal angelegt und seither nicht mehr angefasst wurde.
  • Termine bei Externen kosten Geld und richten sich nach deren Kalender, nicht nach Ihrem.
  • Die Auffrischung nach einem Jahr merkt sich niemand, bis sie fehlt.
  • Nach einem Unfall fragt niemand, ob jemand fahren konnte. Gefragt wird, ob er beauftragt war.
Ausgedruckte Liste der Musterbetrieb GmbH, wer welche Maschine fahren darf: sechs gedruckte Zeilen mit Name, Maschine, Nachweis, Auffrischung und Beauftragung. Die Spalte „Auffrischung“ ist in jeder Zeile leer, „Beauftragt“ nur in zwei. Bei einem Eintrag steht als Nachweis handschriftlich „von früher?“, und unter den gedruckten Zeilen ist von Hand nachgetragen, wer als Nächstes eine Maschine fahren soll.

So funktioniert’s bei integeri.

Einmal einen Ausbilder qualifizieren. Danach läuft jede weitere Schulung bei Ihnen im Haus.

  1. Ohne Tauglichkeit geht nichts

    Bevor jemand ausgebildet wird, muss seine Tauglichkeit bestätigt sein. Dafür kommen drei Wege in Frage: die arbeitsmedizinische Untersuchung, die Beurteilung durch die Führungskraft oder ein anderer Nachweis, etwa der Lkw-Führerschein. Fehlt sie, meldet integeri „Voraussetzung fehlt“ und lässt die Schulung nicht zu. Außerdem prüft integeri das Mindestalter.

    Beispielansicht: die Zuweisung einer Maschinenschulung für einen Mitarbeiter, die mit dem Hinweis „Voraussetzung fehlt“ gesperrt ist. Drei Nachweisarten für die Tauglichkeit stehen nebeneinander zur Wahl: die arbeitsmedizinische G25-Untersuchung, die Beurteilung durch die Führungskraft und ein anderer Nachweis. Die erste wird gewählt und bestätigt, woraufhin der Hinweis verschwindet und unten steht, dass die Maschinenschulung zugewiesen werden kann.
  2. Den Ausbilder haben Sie im Haus

    Wer ausbildet, muss die Maschine, auf der er ausbildet, selbst fahren dürfen, und das seit mindestens zwei Jahren. So sieht es die DGUV vor, und integeri lässt es sonst nicht zu. Dazu kommt der Erfahrungsnachweis, also Meister oder mindestens vier Jahre in gleichwertiger Funktion. Den bestätigen Sie, nicht integeri, und zwar einmalig statt für jede Maschine neu.

    Beispielansicht: die Maschinenliste eines Mitarbeiters mit den Spalten Maschinenart, Bediener:in und Ausbilder:in. Über der Liste steht der einmalig bestätigte Erfahrungsnachweis. In der Zeile der Hubarbeitsbühne, die er seit vier Jahren fährt, wird das Absolventenhut-Symbol angeklickt und füllt sich; die Zeile hebt sich hervor. Die beiden anderen Zeilen bleiben gesperrt und nennen ihren Grund: beim Teleskoplader ist die Bedienerqualifikation erst ein Jahr alt, beim Kran fehlt sie ganz.
  3. Theorie allein, Praxis zu zweit

    Die Theorie durchläuft der Teilnehmer selbst, mit Skript zum Mitlesen und ohne Vorspulen. Die Praxis nimmt Ihr Ausbilder ab und hält sie gleich in integeri fest, Punkt für Punkt als erfüllt oder nicht erfüllt. Solange etwas offen bleibt, lässt sich nicht positiv abschließen. Für die Theorieprüfung braucht es dann einen PIN, den außer Ihnen nur Ihr Ausbilder kennt. So prüft sich niemand selbst, und wer durchfällt, wiederholt mit neuen Fragen.

    Beispielansicht: die Praxisdokumentation einer Bedienerausbildung an der Hubarbeitsbühne, geführt vom Ausbilder. Sechs Ausbildungsinhalte stehen untereinander, jeder mit einem Haken für „vermittelt“ und einer Bewertung. Drei sind bereits erfüllt, drei offen; diese drei werden nacheinander abgehakt und auf „erfüllt“ gesetzt. Danach wechselt der Stand unten von „nicht abschließbar“ auf „alle Punkte bewertet“.
  4. Mitgebrachtes zählt mit

    Wer die Qualifikation schon hat, muss sie nicht neu erwerben. Sie legen den vorhandenen Nachweis an und tragen den Tag des Erwerbs ein, nicht den heutigen. Das Dokument laden Sie dazu, wenn Sie es haben. Liegt der Erwerb mehr als ein Jahr zurück, weist integeri im selben Zug die wiederkehrende Bedienerunterweisung zu.

    Beispielansicht: der Dialog, mit dem eine vorhandene Qualifikation hinterlegt wird, mit der Maschinenart Stapler, dem Datum des Erwerbs „vor sieben Jahren“ und einem angehängten Dokument. Nach dem Bestätigen erscheint darunter eine hervorgehobene Zeile: die wiederkehrende Bedienerunterweisung wurde zugewiesen, weil der Erwerb mehr als ein Jahr zurückliegt.

Vier Teile, ein Dokument.

Das Zertifikat mit der erreichten Punktzahl, der Maschine, auf der ausgebildet wurde, dem Ausbilder und den vermittelten Inhalten. Die Beauftragung, also der schriftliche Fahrauftrag, der auch die weiteren Maschinentypen aufführt, in die der Bediener eingewiesen wurde. Die Praxisdokumentation mit der vollständigen Bewertung. Und auf der letzten Seite der Fahrausweis mit dem Foto des Bedieners, so wie ihn die DGUV vorsieht.

Bedienerzertifikat der Musterbetrieb GmbH: Mitarbeiter, Maschine, Ausbilder, Prüfungsergebnis und Datum. Darunter die vier Teile des Dokuments: Zertifikat, Beauftragung, Praxisdokumentation und Fahrausweis. Am Fuß der Fahrausweis von der letzten Seite, zweimal gefaltet, mit einer Platzhalter-Silhouette anstelle eines Fotos.

Was Sie danach in der Hand haben.

  • Für jeden Mitarbeiter, welche Maschinen er fahren darf und seit wann.
  • Ausbildung zu Ihren Terminen, im eigenen Betrieb, statt zu denen eines Anbieters.
  • Für jeden Bediener den schriftlichen Fahrauftrag und den Fahrausweis zum Mitführen.
  • Qualifikationen von außen im selben Bestand wie die selbst erworbenen, mit ihrem echten Erwerbsdatum.
  • Die jährliche Auffrischung, die von allein fällig wird, statt vergessen zu werden.
  • Nach einem Unfall den Fahrauftrag, nach dem dann tatsächlich gefragt wird.
150 Leute, zwei Standorte, rund 180 Schulungen für Bagger und Stapler. Ohne integeri hätten wir dafür etwa das Fünffache an Aufwand gehabt.
Torsten SiebertStrategische TeamassistenzStemmler GmbH

Und alle anderen?

Nicht jeder fährt eine Maschine, aber jeder fängt einmal an. Neue Leute müssen schnell sicher werden, und was die Erfahrenen können, darf nicht mit ihnen gehen. Bei integeri entsteht die Einarbeitung aus dem, was Ihre eigenen Leute schon können.

So bleibt das Wissen im Betrieb

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Wer fährt bei Ihnen was?

Wir sehen uns Ihre Maschinen und Ihre Leute an und rechnen durch, was eine eigene Ausbildung bei Ihnen bedeutet. Danach wissen Sie, ob sich das lohnt und was der nächste Schritt ist.

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Porträt von Alexander Weber

Alexander Weber

Geschäftsführer