Maschinenbediener ausbilden

Die praktische Ausbildung durchführen

Wie Sie als Ausbilder die Praxis dokumentieren, bewerten und mit der Theorieprüfung abschließen, bis Zertifikat, Fahrauftrag und Fahrausweis fertig sind.

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Schritt für Schritt

  1. Am Anfang steht die Zuweisung, meist durch die Personalabteilung: Benutzer wählen, Frist setzen, zuweisen.
  2. Daraufhin werden Sie als Ausbilder über die Praxisdokumentation informiert und der Teilnehmer über seine Theorieschulung. Verabreden Sie sich mit ihm für den praktischen Teil; Ihre Kontaktdaten und Ihre Telefonnummer sieht er bei sich.
  3. Der Teilnehmer startet seine Theorieschulung selbst und kann sich dazu das Teilnehmerskript herunterladen. Pausieren kann er jederzeit, der Fortschritt bleibt erhalten.
  4. Vorspulen ist dabei grundsätzlich abgeschaltet. Ob es erlaubt wird, ist eine Einstellung für das Unternehmen, einen Standort oder eine Organisationseinheit; sprechen Sie dafür mit Ihrem Administrator.
  5. In Ihrer eigenen Übersicht sehen Sie beide Teile, Theorieausbildung und Praxisdokumentation. Am Fortschrittsbalken erkennen Sie, wie viel von der Theorie er schon gesehen hat. Sinnvoll ist, sie zuerst zu Ende bringen zu lassen und sich dann um die Praxis zu kümmern.
  6. Die Praxisdokumentation können Sie auf dem Tablet oder Handy öffnen. Alternativ laden Sie sie als PDF herunter, machen sich auf Papier Notizen und übertragen sie später ins System.
  7. Haken Sie zunächst alles ab, was Sie tatsächlich ausgebildet haben. Was nicht vermittelt wurde, lassen Sie offen. Beachten Sie: Solange etwas offen ist, können Sie die Ausbildung nicht positiv abschließen.
  8. Danach bewerten Sie die praktischen Inhalte. „Erfüllt“ setzen Sie, wenn der Teilnehmer die Aufgabe mit ausreichender Leistung gezeigt hat, sonst „nicht erfüllt“. Mit einer nicht erfüllten Bewertung bleibt am Ende nur der Abschluss als durchgefallen. Üben Sie im Zweifel weiter, bis er es wirklich kann.
  9. Inhalte, die für das jeweilige Gerät nicht nötig sind, markieren Sie als „nicht absolviert“.
  10. Tragen Sie ein, mit welchem Gerät Sie ausgebildet haben. Darunter kommen die weiteren Maschinentypen, die der Teilnehmer im Alltag bedienen soll und in die Sie ihn eingewiesen haben. Nur diese, denn die Angabe wandert in den schriftlichen Fahrauftrag: Wer hier steht, ist auf der Maschine beauftragt.
  11. Haben Sie etwas übersehen, weist integeri Sie darauf hin. Zum Schluss kommt die „Finale Beurteilung“ mit der entscheidenden Frage: ob die Prüfung bestanden ist und der Fahrausweis einschließlich Beauftragung erstellt werden kann. Antworten Sie mit Ja, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, und klicken Sie auf Abschließen.
  12. Nun folgt die Theorieprüfung. Den PIN dafür sehen nur Sie und der Administrator, der Teilnehmer nicht; er steht bei der Schulung in Ihrer Übersicht. Merken Sie ihn sich und gehen Sie auf Fortfahren; der Kurs muss dafür abgeschlossen sein. Der Teilnehmer entscheidet dann, ob er die Prüfungsfragen beantwortet oder noch einmal in den Kurs zurückgeht.
  13. Geben Sie den PIN in der „PIN Abfrage“ ein, bestätigen Sie mit Ok und lassen Sie ihn die Fragen selbst beantworten. Wie viele es sind, hängt von der Maschine ab; üblich sind 50 oder 70.
  14. Danach sehen Sie die erreichte Punktzahl. Ist die Prüfung nicht bestanden, wird sie so markiert und es kommt automatisch eine Wiederholungsprüfung dazu. Dazu gehört, den Ausbildungsinhalt noch einmal durchzuarbeiten; danach treffen Sie sich für einen neuen Anlauf.
  15. Für die Wiederholung gibt es einen neuen, zufälligen PIN, und die Fragen kommen neu aus dem Fragenkatalog.
  16. Ist bestanden, schließen Sie den Kurs ab. Die Dokumentation verschwindet aus Ihrer Übersicht und erscheint beim Mitarbeiter.
  17. Bei ihm liegt nun sein Bedienerzertifikat zum Herunterladen. Es ist ein Dokument mit mehreren Teilen: das Zertifikat mit den erreichten Punkten, der Ausbildungsmaschine, dem Ausbilder und den vermittelten Inhalten.
  18. Danach folgt die Beauftragung, also der schriftliche Fahrauftrag, der neben der Ausbildungsmaschine auch die weiteren Maschinentypen aufführt, und die Praxisdokumentation als Zusammenschrift aller positiv bewerteten Punkte.
  19. Auf der letzten Seite steht der Fahrausweis mit dem Foto des Mitarbeiters. Zweimal geknickt ergibt er einen Ausweis mit vier Seiten.

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